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Der ganz normale Irrsinn – Vortrag von Franz Renggli

In ursprünglichen Kulturen trägt eine Mutter das Baby tagsüber an ihrem Körper. Nachts schläft es bei ihr. Alle Hochkulturen trennen Mütter und ihre Kinder nach der Geburt. Je höher die Kultur, desto radikaler wird die Trennung vollzogen. Diese willkürliche Trennung ist Irrsinn und macht ganze Gesellschaften krank. Was können wir tun, damit wir als Einzelne und als Gesellschaft gesunden können?

Franz Renggli hat ursprünglich Zoologie studiert. Er ist seit 1970 Psychoanalytiker und Körpertherapeut in eigener Praxis mit dem Spezialgebiet: Schwangerschaft und pränatale Psychologie. Sein neuestes Buch erschien im Mai 2020 mit dem Titel „Verlassenheit und Angst – Nähe und Geborgenheit: Eine Natur- und Kulturgeschichte der Mutter-Kind-Beziehung (Neue Wege für Eltern und Kind)“.

„Die Anpassung an den Lebensstil unserer modernen Zivilisation hat eine extrem kranke Gesellschaft mit einer hohen Neigung zur Panik, Depression und Krankheit hervorgebracht. In uns allen ist ein machtvoller Kern an Einsamkeit, Isolation und Verlassenheit grundgeprägt. Kriege führen ist eine Möglichkeit, um diese ursprüngliche Einsamkeit und Verlassenheit nicht zu fühlen“.

Standfoto: Dirk Wächter